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"Harry & Meghan" Sie lernten sich dank Instagram kennen: Die zehn größten Enthüllungen aus der neuen Netflix-Doku

"Harry & Meghan"
In ihrer Netflix-Doku "Harry & Meghan" zeigen die beiden viele private Fotos
© Duke And Duchess Of Sussex/Netflix via PA Media / DPA
In ihrer neuen Netflix-Doku offenbaren Herzogin Meghan und Prinz Harry vergleichsweise wenig Neues. Doch ein paar Kracher gibt es durchaus. 

Zahllose Presse-Berichte, Dokumentationen, Interviews und Bücher wurden veröffentlicht, seitdem Prinz Harrys und Herzogin Meghans Liebe offiziell wurde. Mit ihrer Netflix-Doku wollen die beiden Royal-Aussteiger ihre Version der Geschichte erzählen. Ein weiteres Mal nach ihrem Skandal-Interview mit Oprah Winfrey. Die überraschendsten Momente. 

"Harry & Meghan": Wie sie sich kennenlernten

In Folge eins erzählen die beiden, wie sie sich im Juli 2016 kennenlernten. Was bisher niemand wusste: Harry sah Meghan zum ersten Mal auf dem Instagram-Profil einer gemeinsamen Freundin. Die hatte dort ein Video von sich und der Schauspielerin gepostet, auf dem sie einen Snapchat-Hunde-Filter über das Gesicht gelegt hatte. Trotz des Filters war Harry begeistert und kontaktierte die gemeinsame Bekannte. Er wolle Meghan kennenlernen. 

"Ich habe unseren Snapchat auf Instagram gestellt und Prinz Haz folgt mir (er ist ein Freund), er rief mich gestern Abend an und wollte dich unbedingt treffen. hehehe. Vielleicht muss ich dich einfach verkuppeln", schrieb die Freundin daraufhin Meghan. "Wer ist Prinz Haz?????", antwortete die Schauspielerin. Sie habe daraufhin gebeten, Harrys privaten Instagram-Feed sehen zu können. "Das ist die Sache. Die Leute sagen: 'Hast du ihn gegoogelt?' Nein. Das ist deine Hausaufgabe... du sagst 'Lass mich sehen, was sie in ihrem Feed machen', nicht was jemand anderes über sie sagt, sondern was sie über sich selbst veröffentlichen", erklärt sie in der Doku. Harry habe auf seinem Profil vor allem Fotos aus Afrika veröffentlicht.

Meghan organisierte das zweite Treffen

Nach ihrem ersten, einstündigen Kennenlernen wollte Meghan Prinz Harry wiedersehen. Und das habe sie deutlich gemacht. "Ich rief ihn an diesem Abend an und sagte: 'Ich reise übermorgen ab, möchtest du morgen Abend mit mir essen gehen?' Und ich bin mir sicher, dass er dachte, es sei so forsch und amerikanisch", erinnert sie sich. 

Das dritte Date der beiden sei die gemeinsame Reise nach Botswana gewesen. 

Letzte Party an Halloween

Bevor die Beziehung der beiden öffentlich wurde, sahen sich Harry und Meghan nur sporadisch, weil sie in Toronto arbeitete und er als Royal. Doch die Zeit war intensiv, das verraten die beiden wieder und wieder. Ende Oktober 2016 erfuhren sie von Prinz Williams Angestelltem, dass die britische Presse Wind von der Beziehung bekommen habe und die Geschichte am nächsten Tag bringen würde. 

Um ihren letzten Tag "in Freiheit" zu feiern, entschlossen sich die Sussexes, auszugehen. Gemeinsam mit Prinzessin Eugenie und ihrem heutigen Ehemann Jack Brooksbank sowie einem Freund von Meghan feierten sie eine Halloween-Party in Kostümen. Sie hätten die "Zündschnur der Spaß-Granate gezogen", lacht Harry in der Doku. 

Verlobungsinterview war "inszenierte Reality-Show"

Einen ersten Einblick in ihre Beziehung bekamen Royal-Fans beim offiziellen Verlobungs-Interview der beiden Ende 2017. Genau wie Jahre zuvor Prinz William und Kate, sprachen Harry und Meghan darin über ihre Liebe und ihre Pläne für die Zukunft. Doch heute sehen sie den Fernsehmoment mit anderen Augen. Meghan nennt das Interview eine "inszenierte Reality-Show", das Interview hätten sie im Vorfeld bis ins letzte Detail geprobt.

Sie habe geahnt, dass Harry ihr einen Antrag machen würde, weil er Champagner gekauft habe. Den trinke er sonst nicht. "Ich wollte es früher tun, weil ich meine Großmutter um Erlaubnis bitten musste, ich konnte es nicht außerhalb Großbritanniens tun", sagt Harry über den Moment. 

Als Meghan die Queen traf

Der erste Royal, den Meghan nach Prinz Harry kennenlernte, war die verstorbene Queen Elizabeth II.. "Ich meine, es ist unwirklich. Es gab keinen großen Moment, in dem es hieß 'Jetzt lernst du meine Großmutter kennen'", erinnert sie sich in der Doku. "Ich wusste bis kurz vorher nicht, dass ich sie treffen würde. Wir saßen im Auto und fuhren zur Royal Lodge zum Mittagessen, und er [Harry] sagte: 'Oh, meine Großmutter ist hier, sie wird nach der Kirche da sein.' Ich weiß noch, dass wir im Auto saßen und er [Harry] sagte: 'Du weißt doch, wie man einen Knicks macht, oder?'. Und ich dachte, es sei ein Witz", erklärt die Herzogin.

"Es war so intensiv. Und dann, als sie ging, sagten Eugenie und Jack und Fergie: 'Das hast du toll gemacht!' (...) Ich wusste nicht, was ich tat", verrät sie außerdem.

Erstes Treffen mit William und Kate

Doch Meghan stichelt augenscheinlich gegen Harrys Bruder, Prinz William sowie dessen Ehefrau Catherine, die Prinzessin von Wales. "Ich glaube, ich habe sehr schnell verstanden, dass die Förmlichkeit, die nach außen hin herrscht, sich auch nach innen fortsetzt", erzählt sie.

"Dass es eine nach vorne gerichtete Art des Seins gibt. Und dann schließt man die Tür und denkt: 'Oh, toll. Okay, jetzt können wir uns entspannen.' Aber diese Formalität überträgt sich auf beide Seiten. Und das war für mich überraschend", sagt sie in Anspielung auf Prinz William und seine Ehefrau. Denn sie berichtet auch, beim ersten Treffen mit den beiden barfuß gewesen zu sein und zerrissene Jeans getragen zu haben. 

Harry vergleicht Meghan mit Prinzessin Diana

Die Parallelen zwischen Diana und Meghan sind in der Vergangenheit bereits gezogen worden. Vor allem weil Prinz Harry selbst seine Mutter immer wieder erwähnte. Er müsse seine Familie beschützen, weil sich die Geschichte nicht wiederholen dürfe. 

"Vieles von dem, was Meghan ist und wie sie ist, ist meiner Mutter so ähnlich. Sie hat das gleiche Mitgefühl. Sie hat das gleiche Einfühlungsvermögen. Sie hat das gleiche Selbstvertrauen. Sie hat diese Wärme, die sie ausstrahlt", sagt Harry in der Doku. 

Rassismus im Palast

Natürlich spielt auch das Thema Rassismus eine große Rolle in der Netflix-Doku von Harry und Meghan. Beim Weihnachtslunch der Queen 2017 lernte Meghan Markle ihre damalige künftige Verwandtschaft kennen. Darunter: Princess Michael of Kent, die früher mit rassistischen Kommentaren auffiel und deren Jacke ein rassistisches Schmuckstück zierte. 

"In dieser Familie ist man manchmal eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Es gibt ein hohes Maß an unbewusster Voreingenommenheit. Die Sache mit der unbewussten Voreingenommenheit ist, dass eigentlich niemand Schuld daran hat. Aber wenn man einmal darauf hingewiesen wurde oder sie in sich selbst erkannt hat, dann muss man sie beseitigen", erklärt Harry. "Das ist Bildung. Es ist Bewusstsein. Es ist ein ständiger Prozess für alle, auch für mich", sagt er. 

Meghans Mutter wusste schnell Bescheid

Auch Meghans Mutter Doria Ragland kommt in der Dokumentation zu Wort. Und sie wusste früh, dass es zwischen ihrer Tochter und dem Prinzen ernst sei. "Er war ein 1,80 Meter großer, gut aussehender Mann mit roten Haaren, [er hatte] tolle Umgangsformen. Er war einfach sehr nett. Sie sahen wirklich glücklich zusammen aus. Er war der Richtige", sagt sie in dem Film. 

Harry spricht über Nazi-Skandal

Nach den zahlreichen Schlagzeilen über Meghan und Harry vergisst man beinahe, welche Skandale Harry in seiner Zeit vor der Herzogin fabriziert hat. Unvergessen jedoch die Kostüm-Party, zu der der Royal sich 2005 entschloss, ein Nazi-Outfit zu tragen. 

"Das war wahrscheinlich einer der größten Fehler meines Lebens. Ich habe mich danach so geschämt. Alles, was ich tun wollte, war, es richtig zu machen", sagt er heute darüber. 

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