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Gesundheit Kinderärzte belastet, Klose: "nehmen die Situation ernst"

Ein am RS-Virus erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Ein am RS-Virus erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation. Foto
© Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Die Lage bei Kinderärzten und in Kinderkliniken hat sich noch nicht entspannt. "Wir nehmen die Situation sehr ernst", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) nach einen Treffen mit dem Vorsitzenden des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Hessen, Ralf Moebus, über das das Ministerium am Freitag berichtete. "Die große Zahl an Erkrankungen aufgrund der Kombination aus dem aktuell grassierenden RS-Virus und der sich früher als gewöhnlich bemerkbar machenden Influenza-Welle treffen in den Praxen und Kliniken auf Personal, das nach fast drei Jahren Corona-Pandemie ohnehin besonders belastet ist", sagte Klose.

Die Lage bei Kinderärzten und in Kinderkliniken hat sich noch nicht entspannt. "Wir nehmen die Situation sehr ernst", sagte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) nach einen Treffen mit dem Vorsitzenden des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Hessen, Ralf Moebus, über das das Ministerium am Freitag berichtete. "Die große Zahl an Erkrankungen aufgrund der Kombination aus dem aktuell grassierenden RS-Virus und der sich früher als gewöhnlich bemerkbar machenden Influenza-Welle treffen in den Praxen und Kliniken auf Personal, das nach fast drei Jahren Corona-Pandemie ohnehin besonders belastet ist", sagte Klose.

Moebus warb darum, sich nur bei dringenden Fällen in ärztliche Behandlung zu begeben und keine Medikamente zu hamstern. Kinder und Jugendliche mit einfachen Infektsymptomen könnten zuhause behandelt werden. Auch könnten Kinder bei leichten Symptomen Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. Lediglich dort, wo ganz junge Kinder und Säuglinge betreut würden, sei derzeit besondere Vorsicht geboten, so Moebus.

Er rief auch dazu auf, keine rezeptfreien Medikamente auf Vorrat anzuschaffen. "Wir sind wegen des Mangels an Schmerzmitteln und fiebersenkenden Medikamenten für Kinder in Saftzubereitung besorgt. Es gibt keinen Grund zur Bevorratung dieser Medikamente, die meisten Kinder kommen auch bei höherem Fieber ganz ohne sie aus." Kinder mit Vorerkrankungen sollten sich gegen Grippe impfen lassen.

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Hessen

dpa

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